Informationen

► Waldschutz
Nach regionalen Sturmereignissen und Schneedruckschäden sowie nach den Hitze- und Trockenperioden über die vergangenen Sommer 2017 – u.a. die Fichtenbestände in Tieflagen des Schweizerischen Mittellandes wurden dadurch geschwächt – ist die durch den Buchdrucker befallene Menge Fichten 2017 schweizweit wieder angestiegen. Mit den verbreiteten Sturmschäden vom Januar 2018 wurde viel frisches Brutmaterial geschaffen. Mit der aktuell anhaltendenden Hitze- und Trockenperiode, muss mit einem weiteren Anstieg der Käferpopulationen gerechnet werden. Wichtigste Massnahme bleibt die rechtzeitige Räumung der Käferschäden. Vermehrte Kontrollgänge helfen, neuen Stehendbefall frühzeitig zu erkennen. Insbesondere Gebiete mit Sturmschäden und bereits erhöhtem Käferbefall sollen prioritär überwacht werden. .
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Waldschutz aktuell 2-2018

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► Verbrennen von Ästen
Grüne Waldabfälle dürfen grundsätzlich nicht verbrannt werden. Dieses Verbot stützt sich auf die Eidg. Luftreinhalte-Verordnung. Nur trockene, natürliche Waldabfälle dürfen verbrannt werden, falls dabei nur wenig Rauch entsteht. In der Zeit vom 1. November bis 31. März ist gemäss kantonaler Umweltschutzverordnung das Feuern ausserhalb von Anlagen  bis 1200 m. ü. M. generell nicht gestattet (ohne Ausnahmen).
► Pflege von Waldrändern
Waldränder brauchen Pflege. Sie werden sonst gleichförmig oder wachsen ins offene Land. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, solche Projekte finanziell zu unterstützen. Jedoch sind die Anforderungen für solche Förderprojekte sehr hoch und in unserer Gegend nur schwer zu erfüllen. Dennoch zeigen wir Ihnen gerne die Möglichkeiten und Grenzen solcher Projekte auf. 
► Holzvermarktung durch die WgoE
Rundholzabnehmer
Wir sind darin bestrebt, regionale Sägereien mit dem Holz zu beliefern, welches sie für ihre Produkte benötigen. Da die Preise der gleichen Qualität und Dimension von Werk zu Werk sehr stak variieren können, ist es sehr wichtig, dass das Holz exakt aussortiert wird.
Einmessen, Logistik, Abrechnung
Ein Grossteil der Holzmenge wird heute in den Werken elektronisch vermessen. Durch uns werden nur noch wenige Sortimente eingemessen, da die Kosten dafür meist höher sind, als ein möglich Preisgewinn. 
Um Leerfahrten der Transporteure zu minimieren, werden die Abtransporte des Holzes durch uns organisiert und koordiniert. 
Die Abrchnung des abgeführten Holzes wird durch die WgoE laufend durchgeführt. Beim Rundholz wird Ihnen das Holzgeld in der Regel innert 40 Tagen nach erhalten der Holzmasse ausbezahlt. 
► Aktueller Holzmarkt
HOLZMARTK: WERKE BIS MÄRZ MIT GENÜGEND HOLZ VERSORGT...
Die sehr gute Wirtschaftslage, ein anhaltender Holzbauboom und beste Auftragslage haben dazu geführt, dass die Sägereien mit genügend Rundholz eingedeckt haben. Mit den noch im Wald liegenden Mengen und was noch laufend aufgerüstet wird, sind die Verarbeiter bis in den Winter hinein – gemäss den grösseren Verarbeiter bis März – mit Rohstoff versorgt. Die Nachfrage nach frischem Nadelholz ist deshalb gering, bzw. gar nicht vorhanden. Der Markt ist zurzeit weder für Frisch- noch für Käferholz aufnahmefähig. Als Fazit lässt sich bereits heute sagen, die Sturmholzmengen aus dem Winter 2018 wurden massiv unterschätzt. Es besteht ein Überangebot von Nadelholz auf dem Markt. Zudem muss damit gerechnet werden, dass witterungsbedingt mit Zwangsnutzungen bzw. Käferholzmengen gerechnet werden. Stabile Preise für vereinbarte Liefermengen Die Holzmarktkommission einigte sich, das Preisniveau für vereinbarte Liefermengen stabil zu halten und grundsätzlich an den Preisempfehlungen vom Januar 2018 festzuhalten. Es wird eine grössere Herausforderung, die bereits vorhandenen und noch anfallenden Mengen innert nützlicher Zeit zu verarbeiten und dem geeigneten Verwendungszweck zuzuführen
Stabile Preise für vereinbarte Liefermengen
Die Holzmarktkommission einigte sich, das Preisniveau für vereinbarte Liefermengen stabil zu halten und grundsätzlich an den Preisempfehlungen vom Januar 2018 festzuhalten. Es wird eine grössere Herausforderung, die bereits vorhandenen und noch anfallenden Mengen innert nützlicher Zeit zu verarbeiten und dem geeigneten Verwendungszweck zuzuführen
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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 13.09.2018

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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 25.06.2018

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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 16.01.2018

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Aktueller Bericht der Holzmarktkommission vom 17.10.2017

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► Aktuelle Situation / Bedarf 
Seit dem Winter 2013/14 betreibt die Waldgenossenschaft oberes Entlebuch die Schnitzelheizungen im BBZN Schüpfheim und in Marbach. Dadurch können wir die anfallenden Hackschnitzel mit möglichst kurzen Transportwegen einfüllen. Da die Menge an Schnitzelholz immer noch ansteigend ist, beraten wir Sie gerne über die Möglichekeiten neuer Heizverbünde mit Schnitzelholz.
Wer jetzt noch grössere Mengen Hackholz anmeldet, darf nicht davon ausgehen, dass das Holz sofort gehackt wird. Wenn die Möglichtkeit besteht, sollte das Holz an Orten gelagert werden, wo es unter Umständen über den Sommer bleiben kann. Die WgoE zahlt als Gegenleistung einen Sommerlager - Bonus von 2.- Fr./Sm3.

Um unseren Mitgliedern in dieser Situation gerecht zu werden, können wir zur Zeit nur noch Hackholz von Mitgliedern der WgoE annehmen. 

► Hackholz Sortimente
Das Hackholz wird in der Regel beim Hacken durch den Hackerführer in die entsprechenden Sortimente eingeteilt. Es gibt folgende Hackholzsortimente:
- Laubholz Ganzbaum
- Laubholz Krone
- Laubholz Asthaufen
- Erlen / Wyden / Hasel / Weichhölzer
- Nadelholz Ganzbaum
- Nadelholz Krone
- Nadelholz Asthaufen
- Prozessorhaufen
► Presseberichte
12.01.2016 / Tagesschau
«Holz ist im Trend an der «Swissbau»
In Basel wurde heute die «Swissbau» eröffnet, die grösste Baumesse der Schweiz. Dort zeigt sich, dass auf dem Bau das Holz wiederentdeckt wird.
03.11.2015 / 10vor10
«Architektonische Highlights in den Bergen»
Viele Menschen zieht es momentan wegen dem Hochnebel in die Berge. Davon wollen die Bergbahnen profitieren. Sie investieren deshalb rege in neue Gipfelgebäude. Diese sollen nicht nur funktionieren, sondern auch gut aussehen.​ Weiterlesen
07.05.2015 / Wochen - Zeitung
«Wer einen lebendigen Wald will, muss auch hiesiges Holz wollen»
Tiefe Holzpreise wegen des Eurokurses, Wildverbiss und organisatorische Probleme: Ruedi Gerber hat als neuer Präsident des Verbands Luzerner Waldeigentümer einiges zu tun.​ Weiterlesen
► Medienmitteilungen
18.09.2015
Erfreuliche Entscheide zum neuen Waldgesetz 
Waldwirtschaft Schweiz, der Dachverband der Waldeigentümer, freut sich über das politische Bekenntnis zum Schweizer Wald und zum Schweizer Holz. Weiterlesen
03.09.2015
Mangelnde Erschliessung führt zu Überalterung der Wälder
Grosse Schweizer Waldgebiete werden nicht mehr bewirtschaftet, weil Zufahrtswege saniert werden müssen oder fehlen.​ Weiterlesen
► Dauerprojekt Schutzwaldpflege Farnere (laufend)
Das Projekt
Der Wald an der Farnere, welcher als besonderer Schutzwald (BSW) ausgeschieden ist, schützt verschiedene Objekte. Das sind z.B das Gebiet Chlusen sowie diverse Einzelliegenschaften und die Verbindungsstrasse ins Finishüttegebiet der
Gemeinde Schüpfheim. Weiter schützt er die Stromversorgung und die Hauptstrasse zwischen Schüpfheim und Flühli. 
Da der Wald sehr schlecht erschlossen ist und einen grossen Pflegerückstand aufweisst, wurde im Jahr 2011 beschlossen diesen Waldkomplex über mehrere Jahre hinweg systematisch zu Pflegen (Planungszeitraum bis ins Jahr 2025!), damit er die Schutzleistungen gegen Steinschlag, Rutschungen und Murgang weiterhin erfüllen kann.
Die Fläche
Das Projekt umfasst ein Fläche von 127ha. Diese Fläche ist in 132 Parzellen und auf 57 verschiedene Waldeigentümer aufgeteilt. Das ergibt eine durchschnittliche Parzellengrösse von unter einer Hektare. 90% der Waldfläche ist im Besitz von Privatpersonen. Die restlichen 10% ist Eigentum von Kooperationen und Gemeinde.
Die Massnahmen / Ernteverfahren
Um den Bestand möglichst schonen zu Pflegen, sind sanfte Eingriffe nötig, um den Wald nicht all zu stark zu schwächen. Um die Nachhaltigkeit der Ersteingriffe zu gewährleisten sind in Abständen von +/- 25 Jahren Folgeeingriffe geplant.
Zum grössten Teil wird die Fläche mit Seilkranuntserstützung Bewirtschaftet. Wo nur sehr geringe Holzmengen anfallen, ist der Helikopter das Transportmittel erster Wahl. Bei den Seilbahnen wird je nach Situation entschieden, ob es sinnvoll ist, das Holz im Bestand oder erst unten auf dem Lagerplatz zu entasten.
Die Finanzierung
Eingriffe in Schutzwälder werde von Bund und Kanton finaziell unterstützt. Da die Pflege in einem solchen Gebiet nicht kostendeckend ausgeführt werden kann, werden die Waldeigentümer mit einer Flächenpauschale entschädigt. Den Fehlbetrag wird zu 80% von Bund und Kanton gedeckt, die restlichen 20% werden von der Einwohnergemeinde Schüpfheim übernommen. 
► Projekte in Aussicht / Planung
Laufend sind wir daran, weitere Projekte in Angriff zu nehmen und zu realisieren. Hier eine kurze auflistung einiger Projekte, welche wir zur Zeit am bearbeiten sind:
  • Erschliessung Dümelwald
  • Erschliessung Brandchnubel
  • SWP Steinibach / Flühli